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Erstellt am 11. März 2014 von

Im Gespräch mit Valentin Schweigler, Geschäftsführer der Evangelischen Buchhandlung Holstenstraße in Hamburg

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Eugene Petersons neues Buch „Nimm und iss …“ Die Bibel als Lebensmittel ist Ende Januar erschienen – und Sie haben einen Monat später schon über 50 Exemplare davon verkauft. Wie machen Sie das, Herr Schweigler?

Valentin Schweigler: Wir kannten das Buch schon in der englischen Ausgabe „Eat this Book – A Conversation in the Art of Spiritual Reading“, bevor es jetzt auch auf Deutsch erschienen ist. Eugene Petersons (Bild unten) Art, an die Bibel heranzugehen, hat uns selbst inspiriert und begeistert. So haben wir sofort „getrommelt“, als das Buch im Januar ausgeliefert wurde.

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Facebook, Newsletter und Artikel auf unserer Homepage sind eine gute Methode, um eine Buchempfehlung weiterzugeben. Die Leser mögen es, wenn sie wissen, wer hinter einem Buchtipp steht.

 

Aber das war doch sicher noch nicht alles?

Valentin Schweigler: Natürlich haben wir “Nimm und iss …” auch im Schaufenster auffällig dekoriert. Im Laden machen wir mit Plakaten und einem Stapel Bücher noch einmal darauf aufmerksam.

 

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… und an der Kasse?

Valentin Schweigler: Richtig, an der Kasse liegen ebenfalls einige Exemplare des Titels.

 

Das klingt ja, als ob Sie hier „mal eben“ Ihren eigenen Bestseller machen. Aber so ist es ja vermutlich auch: Sie sind von diesem Buch selbst begeistert – und erzählen Ihren Kunden dann auch besonders gerne davon.

Valentin Schweigler: Ja, besonders wirksam ist tatsächlich die persönliche Empfehlung im Kundengespräch. Wir merken immer wieder, dass die Leute persönliche Empfehlungen von uns fast erwarten! Wenn wir etwas mit Herzblut empfehlen – dann wird es oft auch gleich gekauft …

 

Vielen Dank für dieses Interview, lieber Herr Schweigler – und weiterhin viel Erfolg!

 

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Die Evangelische Buchhandlung Holstenstraße in Hamburg: „Unsere Kunden erwarten geradezu unsere Empfehlung …“

Erstellt am 14. Februar 2014 von

Klar – die meisten Buchhändler wissen (noch) nichts vom Welt-Down-Syndrom-Tag. Letztes Jahr hörten wir von einer DS-Elterngruppe, die an diesem Tag einen Infostand in ihrer örtlichen Buchhandlung aufgebaut hat. Wenn Sie an solch einer Aktion Interesse haben, melden Sie sich bei uns im Verlag:

Buchhändlern stellen wir gerne ein spannendes Warenpaket (mit Rückgaberecht, also ohne Risiko) zur Verfügung; er kann sogar ein Schaufenster zum Thema gestalten und sich somit auch inhaltlich klar positionieren.

Der Vorteil liegt auf beiden Seiten: Der Buchhändler profitiert von zusätzlicher Öffentlichkeit und der Kooperation mit Ihnen und kann sogar Umsatz generieren. Und das Schönste: Er lernt nette Menschen kennen!

Und für Elterngruppen schafft die Atmosphäre einer Buchhandlung besondere Möglichkeiten zum Gespräch, anders als im Einkaufszentrum oder auf der Straße.

Hier können Buchhandlungen sich unser Infoblatt bzw. Bestellformular herunterladen:

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Erstellt am 9. Oktober 2012 von

 

Ein spannendes und inspirierendes Beispiel, wie Buchhandlungen nicht nur ein literarisch-kulturell geschätztes Angebot schaffen und leidenschaftlich Lesen fördern, sondern auch erfolgreich Bücher verkaufen (und zwar durchaus die, die den Buchhändlern selbst richtig gut gefallen), kann man diese Woche in der Online-Ausgabe des Börsenblatts lesen. Unter der Überschrift: „Wie machen Sie Ihre eigenen ,Bestseller’, Herr Dombrowsky?“ plaudert der engagierte Regensburger Buchhändler Ulrich Dombrowsky aus dem Nähkästchen. Herzlichen Glückwunsch nach Regensburg. Geht doch!

 

 

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.