Schlagwort-Archiv: Missional

 

Erstellt am 23. März 2015 von

Am Samstag, 21. Februar 2015 konnte man in der ARD-Sendung „Klein gegen groß“ Christoph Schmitter erleben. Gastgeber Kai Pflaume moderierte auch das vierte Duell: Für die 13-jährige Laura war ein Gegner für das „Bibel-Duell“ gesucht worden. Die Herausforderung: Sprichwörter biblischen Ursprungs den exakten Bibelstellen zuordnen.

 

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Christoph Schmitter, Kai Pflaume und Laura (Bild: NDR/Thorsten Jander)

 

Christoph Schmitter, Pastor der CityChurch in Würzburg und Neufeld-Autor (Neunmalweise – LebensMuster zum Nachmachen und Selberglauben), hatte sich beworben und trat schließlich gegen den selbstbewussten Teenager an. Für unseren Blog stand er uns Rede und Antwort:

 

Darfst Du uns verraten, wie viele Leute sich darum beworben hatten, sich dem Wettbewerb mit Laura zu stellen?

Das weiß ich leider auch nicht. Ich vermute, es waren eher nicht so übermäßig viele. Die Bibel ist ja heute nicht mehr unbedingt ein Buch, in dem sich viele Leute auskennen. Eine Mitbewerberin habe ich aber kürzlich getroffen. Zufällig. Die Welt ist klein.

 

War es für Dich selbst eine spontane Reaktion, Dich zu bewerben?

Nein. Die Idee kam gar nicht von mir. Mein erster Gedanke war: No way! Ich kann, wenn es hoch kommt, fünf Bibelstellen auswendig. Da müssen ganz andere Experten ran.

Erst als ich mal drüber geschlafen hatte und mir bewusst wurde, dass man sich dieses Wissen mit ein wenig Fleiß und einem halbwegs funktionierenden Gehirn natürlich auch aneignen kann, habe ich meine Bewerbung abgeschickt.

 

Woher wusste Laura denn dermaßen gut Bescheid in der Bibel?

Sie hatte – wie ich – trainiert. Lauras Familie ist in der Kirche sehr aktiv, aber für diese Leistung musste sie sich natürlich gezielt vorbereiten.

 

Ich selbst hätte keine der Bibelstellen treffsicher nennen können – schon gar nicht in einer solchen Situation. Nachdem Du das Duell so eindeutig und charmant für Dich entscheiden konntest – haben die Leute in Deiner Gemeinde jetzt mehr Respekt vor Dir („Der weiß ja wirklich Bescheid …“)?

Nur so lange, wie sie glauben, ich hätte das einfach aufgrund meiner normalen theologischen Bildung aus dem Ärmel geschüttelt. Dass ich dafür etwa vier Wochen täglich geübt habe, schmälert den Respekt vor der Leistung etwas. Mancher ist aber immerhin froh, dass der eigene Pastor nicht peinlich rüberkam und auch die CityChurch positiv porträtiert worden ist.

 

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Christoph Schmitter auf der Kirchenbank im Studio (Bild: NDR/Thorsten Jander)

 

Auf mich hast Du während der ganzen Sendung einen gelassenen Eindruck gemacht. Kannst Du uns Deinen „Trick“ verraten?

In Wirklichkeit war ich ziemlich durch den Wind vor Aufregung. Nicht wegen der Kameras, sondern aus Sorge vor einem peinlichen Black-Out vor Millionen Zuschauern. Zur sichtlichen Belustigung meiner Familie musste ich in den Stunden vorher darum tatsächlich ein bisschen kämpfen. Auf der Bühne war das dann vorbei.

Und ja – da gibt es wirklich ein paar Tricks, die deiner Souveränität helfen, die Aufregung zu überleben. Sich seiner selbst sicher bleiben – darum geht es. Und mit bewusster Körperhaltung z. B. kann man schon ziemlich viel Einfluss darauf nehmen.

 

In der Sendung hast Du gesagt, die 8.000,- EUR Siegprämie werdet Ihr in ein neues Sofa investieren. Habt Ihr schon eins?

Nein. Bisher war kaum Zeit dafür. Und irgendwie macht ein Sofa kaufen gar nicht so viel Spaß. Teuer und doch nicht schön, ist bisher mein Eindruck. 8.000,- EUR wollen wir natürlich auch nicht dafür ausgeben! Außerdem habe ich nach der Show die Hälfte meiner Gegnerin abgegeben. Nein, habe ich nicht – obwohl sich das mancher Zuschauer gewünscht hätte, glaube ich. Es tat mir dann schon auch etwas leid, dass sie verloren hatte.

 

Stimmt es, dass man Dich einladen kann, wenn man Dich live erleben will – zum Beispiel zu Themen Deines Buches?

Ja. Viele Gemeinden nutzen das Buch für Themenreihen in Kleingruppen und Hauskreisen. Und in diesem Rahmen komme ich gerne für ein Auftaktseminar oder eine Abschlusspredigt oder ähnliches vorbei.

Demnächst gestalte ich die Themeneinheiten bei einer Wochenendfreizeit. Auf http://neunmalweise.de finden sich alle Infos dazu. Man darf mich auch gerne nach dem ein oder anderen Sprichwort fragen – dann habe ich eine Grund, mir diesen Wissensschatz zu behalten.

 

Danke für das Interview!

Erstellt am 19. März 2015 von

Missionale Theologie – Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung

So lautet der Titel des neuen Buches von Dr. Roland Hardmeier, das diese Tage aus der Druckerei kam (und in Kürze auch als E-Book erhältlich ist). Es ist das dritte Buch in einer Reihe zum Thema „Missional“, die Hardmeier hiermit nun abschließt.

 

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Missionale Theologie ist mit Schlagwörtern wie „Ganzheitlichkeit“ und „Gesellschaftsrelevanz“ in aller Munde. Doch was ist missionale Theologie? Aus welchen Quellen speist sie sich? In seinem aktuellen Buch beschreibt der Missionswissenschaftler Roland Hardmeier die geschichtlichen Meilensteine und die theologischen Eckpunkte der missionalen Theologie. Er stellt insbesondere die Entwicklung im evangelikalen Bereich dar und berücksichtigt dabei auch Dokumente und Autoren, die bisher auf Deutsch nicht zugänglich waren. Resultat ist eine umfassende und dennoch leicht verständliche Darstellung der missionalen Theologie.

Im ersten Band, Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis (2009, als gedruckte Ausgabe nur noch direkt bei IGW erhältlich, ansonsten seit kurzem als E-Book verfügbar), beschreibt Hardmeier den gegenwärtigen Wandel evangelikaler Missionstheologie hin zur Ganzheitlichkeit des Evangeliums und der Transformation der Welt. Diese radikale Anstiftung bedeutet, dass die Kirche sich neu auf ihre missionarische Aufgabe besinnt und zugleich ihre soziale Verantwortung wahrnimmt – und so zur Heilung der Welt beiträgt.

Der Autor liefert darin eine umfassende biblische Begründung für ein transformatorisches Missionsverständnis. Durch die Aufarbeitung der missiologischen Entwicklungen in der Zwei-Drittel-Welt, die konsequente Einbeziehung des Alten Testaments und den Blick auf Jesus als Mensch und Prophet vermittelt Roland Hardmeier eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Sicht von Kirche und Mission.

Im zweiten Band, Geliebte Welt – Auf dem Weg zu einem neuen missionarischen Paradigma (2012), setzt Hardmeier seine Arbeit fort:

Evangelikale Kirchen befinden sich in einem Paradigmenwechsel: Das koloniale Missionsparadigma mit Europa im Zentrum gehört der Vergangenheit an. Am Horizont kündigt sich ein neues Verständnis von Kirche und Mission an – in dem die Kirche sich mit Leidenschaft in Gottes geliebte Welt senden lässt.

Roland Hardmeier beschreibt diesen Paradigmenwechsel und begründet ihn theologisch. Dabei beleuchtet er auch die biblische Sicht von Gerechtigkeit und Heil sowie die Bedeutung sozialer Verantwortung.

Gemeinsam begründen diese drei Bücher ein missionales Verständnis von der Aufgabe der Kirche in der Welt. Zum druckfrischen dritten Band meint Dr. Bernhard Ott, u. a. Dekan der Akademie für Weltmission, Korntal:

„Vielen Dank für dieses Buch, das in die Hand aller gehört, die sich sachlich und engagiert mit dem Thema Missionale Theologie aus der Perspektive eines evangelikalen Autors befassen wollen – ja noch mehr: die an einer missionalen Lebensgestaltung interessiert sind.“

Herzlichen Glückwunsch an Roland Hardmeier für seine Fleißarbeit …!

Erstellt am 16. Januar 2015 von

Kaum hat das neue Jahr begonnen, kribbelt es uns in den Fingern – die ersten Neuheiten erscheinen!

Nachdem Holm Schneiders wunderbares Geschenkbuch Ein Baby im Bauch aus der Druckerei kam, ist diese Woche das Buch Die Rückkehr der Zikade – Vom Leben am anderen Ende der Welt erschienen.

 

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Was für ein reiches Buch! Beim Lesen musste ich hier und da laut loslachen; an anderen Stellen kommen einem die Tränen – Erzählungen vom echten Leben also, und solche Bücher liebe ich.

Ute Paul lebte und arbeitete 17 Jahre lang mit ihrer Familie als Missionarin in Argentinien. In ihrem Buch Die Rückkehr der Zikade beschreibt sie in kurzen Kapiteln die Schätze alltäglicher Begegnungen, die uns oft erst im Nachhinein wertvoll werden. Die Zikade, die nach langer Zeit aus der Erde hervorkrabbelt, um sich bemerkbar zu machen, steht dabei als Bild für Hoffnung.

 

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Mal augenzwinkernd, mal mit großem Ernst, stellt Ute Paul (übrigens eine tolle Erzählerin!) Menschen und ihre Lebensphilosophie vor, die unter sehr einfachen Verhältnissen den Alltag bestehen. Und sie schildert verletzlich auch ihre ganz persönlichen Lernprozesse: Was heißt es, als Familie mit Kindern im fremden Kontext zu leben?

 

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Wer selbst als Fremder im Ausland lebt oder Fremde in Deutschland willkommen heißen möchte, wird durch dieses Buch angesteckt – denn an allen Ecken und Enden schimmert der Reichtum durch, der in einem Leben „in anderen Umständen“ steckt.

 

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In ihrem Buch Begleiten statt Erobern – Missionare als Gäste im nordargentinischen Chaco, das 2010 im Neufeld Verlag erschien, berichten Ute und Frank Paul von der eindrücklichen Geschichte des Equipo Menonita in Nordargentinien. Im Laufe mehrerer Jahrzehnte gelangten diese Missionare dazu, sich im fremden Land nicht mehr als dominierende Leiter zu verstehen, sondern vielmehr als lernende Begleiter.

In der Rückkehr der Zikade liefert Ute Paul nun reichlich Anschauungsmaterial dafür, was es für die konkreten Beziehungen (Familie, Ehe, Kirche, Team) bedeutet, den Möglichkeiten der Menschen vor Ort und Gottes Geschichte mit ihnen mehr zuzutrauen.

Danke, Ute, dass Du so viel von Deinem und Eurem Leben mit uns teilst!

Erstellt am 4. November 2014 von

Das Buch Neunmalweise – Lebensmuster zum Nachmachen und Selberglauben (auch als E-Book erhältlich) von Christoph Schmitter wird mittlerweile in diversen Gemeinden als hilfreiches Tool zur Glaubensförderung genutzt.

Die neun LebensMuster unterstützen geistliches Wachstum und lassen sich hervorragend in Kleingruppen und Gottesdiensten verwenden. Seit einiger Zeit bietet Schmitter auch das Neunmalweise-Seminar an, das solche Gemeindeprozesse begleiten kann.

 

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Hier einige Stimmen aus der Praxis:

 

„Das Seminar zu den Beziehungen in unserem Leben hat unsere Sofagruppenleiter persönlich und in der Leiterschaft weitergebracht. Christoph Schmitter referiert authentisch, lebensnah, kreativ, bewegend und zum Nachdenken anregend. Die Selbsterarbeitung bringt das eigene Beziehungsnetzwerk ans Licht. 90 wertvolle Minuten, die man nicht so schnell vergisst.“

Konstantin von Abendroth, Pastor Berlinprojekt

 

„Einige Gemeinden und Gründungsinitiativen haben Neunmalweise bereits genutzt. Es wird in Hauskreisen gelesen und in Predigtreihen umgesetzt. Das Buch eignet sich auch für Menschen, die mit Christsein wenig anfangen können.“

Sascha Rützenhoff, Leiter der FeG-Inlandmission

 

„In unserer Gemeinde haben inzwischen zwei Hauskeise das Buch Neunmalweise gelesen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Hauskreisteilnehmer, die gerade durch den Alphakurs zum Glauben gekommen waren, haben es begeistert gelesen. Das Buch hat ihnen geholfen, den Glauben zu vertiefen, zu festigen und viele Fragen zum gelebten Glauben zu beantworten. Daher planen wir, Neunmalweise ab jetzt kontinuierlich als ,Betakurs‘ im Anschluss an die Alphakurse anzubieten.“

Joachim Hipfel, Pastor FeG Saarbrücken

 

„Wir mögen Geschichten und können uns Bilder besser merken als Regeln. Diese einfachen Wahrheiten nutzt Neunmalweise und der Ansatz gefällt – also haben wir in der CityChurch München eine Reihe für unsere Gottesdienste und Kleingruppen daraus gemacht. Uns war schnell klar: eine absolute Stärke liegt in den einfachen Bildern. Die vergisst niemand und man kann sie direkt auf den Alltag anwenden – auch dank der guten Materialien auf der Homepage.“

Benjamin Koch, bis 2013 Pastor CityChurch München

 

„Christsein ist unterwegs sein. Neunmalweise ist ein toller Wegbegleiter. Ich finde es gut, zentrale Lebensthemen herauszugreifen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Präsentiert wird das Ganze sehr lebensnah und unterhaltsam und doch praktisch und tiefgehend. Ich habe eine Predigtreihe draus gemacht und sie einmal im Monat gepredigt. Öfter macht m. E. keinen Sinn, da die Kapitel echte Denk- und Arbeitsanregungen sind. Toll auch das Arbeitsmaterial (Gruppenentwürfe in dreierlei Intensität und Videoclips). Uneingeschränkte Empfehlung!!!“

Tobias Radtke, Pastor FeG Elberfeld

 

 

Erstellt am 22. Oktober 2014 von

Manche sagen, Gemeinde sei „Kontrastgesellschaft“. Ist sie das? Wirklich? Soll sie das sein? Und wenn ja – inwieweit kann sie das überhaupt sein? Mit anderen Worten: Wie kann Glaube in einer nachchristlichen Gesellschaft gelebt werden?

Lukas Amstutz und Frieder Boller vom Theologischen Seminar Bienenberg gestalten dazu einen Seminartag am Samstag, 25. Oktober auf dem wunderschönen Bienenberg bei Basel. Dabei greifen Sie das Thema des gleichnamigen Buches auf.

 

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Wie also kann Kirche hier und heute glaubwürdig gelebt werden? Stuart Murray fordert in seinem Buch Nackter Glaube – Christsein in einer nachchristlichen Welt (auch als E-Book erhältlich) auf eine aufwühlende und zugleich inspirierende Weise dazu heraus, Jesus ganzheitlich nachzufolgen. Dabei erläutert er, was die Grundsätze der Täuferbewegung für den Glauben heute bedeuten – ganz gleich, in welchem Kontext.

Anhand von sieben Kernüberzeugungen stiftet Murray an zu einem radikalen Christsein in einer nachchristlichen Gesellschaft. Diese Überzeugungen sowie spannende Empfehlungen von Shane Claiborne und Brian McLaren finden sich hier.

Kurzentschlossene können sich also noch anmelden …

Erstellt am 20. August 2014 von

Dallas Willard gilt schon lange als weiser Impulsgeber, wenn es um Themen wie geistliches Leben (das würde ihm vermutlich schon wieder viel zu fromm und künstlich klingen) und Christsein im Alltag geht. Sein Buch Jünger wird man unterwegs – Jesus-Nachfolge als Lebensstil ist bereits in der 2. Auflage erhältlich und macht Mut dazu, sich Jesus in allen Lebensbereichen anzuvertrauen.

Willard (1935–2013) war „eigentlich“ Philosophie-Professor in Los Angeles, übersetzte den Philosophen und Mathematiker Edmund Husserl aus dem Deutschen. Doch Dallas Willard war auch ordinierter Baptisten-Pastor. Und seine populär geschriebenen geistlichen Bücher prägen unzählige Menschen, darunter Autoren wie Gordon MacDonald, Brennan Manning, Richard Foster oder Henri Nouwen.

Nun ist vor wenigen Tagen ein weiteres Willard-Buch im Neufeld Verlag erschienen: Jünger leben mittendrin.

 

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„Ich schreibe ,Dallas Willard für Dummies‘“, meinte John Ortberg einmal. „Er hat mich beeinflusst wie niemand sonst.“ Dieses Buch mit Kapiteln von Dallas Willard und John Ortberg basiert auf einer Konferenz, die die beiden im Februar 2013 gemeinsam bestritten – kurz bevor Dallas Willard (auf dem Konferenzfoto unten rechts) starb.

 

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Auch wenn auf dem Umschlag nur Dallas Willard als Autor zu erkennen ist, sind drei der sieben Kapitel in diesem Buch von John Ortberg. Im Anschluss an die Kapitel (also die ursprünglichen Vorträge) sind auch noch Gespräche zwischen Ortberg und Willard oder auch Rückfragen aus dem Publikum enthalten.

Bei besagter Konferenz ging es um das Herzensanliegen des außergewöhnlichen Bestseller-Autors Dallas Willard: Jesus Christus nachfolgen. Im Alltag erleben, dass das Reich Gottes bereits Wirklichkeit ist. Und dass Jesus unser Meister ist. In allen Fragen.

Als ich das Buch im Vorfeld gelesen haben, bin ich an vielen Stellen hängen geblieben – immer mehr Leserinnen und Leser auch in Deutschland haben erkannt, dass Dallas Willard enorm Hilfreiches zu sagen hat und manche Wahrheit formuliert, die ich so noch kaum anderswo gelesen oder gehört habe.

Als Verlag sind wir ja geradezu elektrisiert von der Tatsache, dass Gott offensichtlich sogar Bücher gebraucht, um Menschen zu berühren. Und wenn wir unseren Slogan betrachten:

 

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

 

dann meinen wir damit ja auch, dass bei Gott jeder willkommen ist. Ich fürchte nur, dass selbst viele Christen das (noch) gar nicht so erfahren und für sich annehmen. Auch hier bringt Dallas Willard wunderbare Impulse:

 

Jesus sagt, „Nehmt mein Joch“. Schafft euch das Joch der offiziellen Religion vom Hals. (Seite 16)

Das Großartige an Jesus war seine Fähigkeit, einen Bezug zur Realität herzustellen. (Seite 25)

Der Bewährungstest für das religiöse Leben ist das Leben. (Seite 25)

Wenn es nur darum geht, dass Gott unser Denken inspiziert und feststellt, dass wir genau den richtigen Dingen zugestimmt haben, dann sind wir vermutlich auf dem Holzweg. (Seite 32)

Sünden zu vergeben heißt für Gott, dass er eine Sorge weniger hat. Er tut es gerne. (Seite 32)

Frag dich einmal, warum Gott nicht im Garten geblieben ist. Er hat vorbeigeschaut. (Seite 35)

Das sanfte Joch besteht darin, deine und meine Projekte auf die Seite zu legen und uns um Gottes Projekte zu kümmern. (Seite 37)

Wir tun unser Bestes, aber wir verlassen uns nicht auf unser Bestes. Wenn wir unser Vertrauen auf unser Bestes legen, dann denken wir, die Lösung lautet, härter zu arbeiten, und das kann nie die Lösung sein, besonders nicht für Menschen, die in leitender Position für Christus arbeiten. (Seite 38)

 

Na, haben Sie Appetit bekommen? Wenn das keine inspirierende Lektüre für die nächsten Wochen ist! Weitere Zitate folgen demnächst an dieser Stelle …

Erstellt am 10. Juli 2014 von

Sie sind Gottes weise Strategen und kühne Eroberer. Um sein Reich zu bauen, setzten sie ihr Leben aufs Spiel. Das ist ihre Berufung, dazu sind sie bevollmächtigt: die Apostel.

Doch es ist still geworden um die Männer und Frauen, die seit dem Tag, als Jesus seine ersten Jünger berief, ihren wichtigen Beitrag zur Ausbreitung des Reiches Gottes geleistet haben. Denn der fünffältige Dienst (Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer) ist in vielen Gemeinden zum einfältigen Dienst verkümmert.

Übrig geblieben sind überforderte Hirten, einsame Lehrer oder mutlose Evangelisten. Aber wer baut heute die Brücke der Gemeinde zur Welt, in der sie als Licht lebt? Wer bringt in einer Zeit zunehmender Säkularisierung die Christen zusammen, um gemeinsam neues Land für Gott einzunehmen?

Stefan Vatter ist überzeugt: Wir müssen den apostolischen Dienst neu entdecken. Wir brauchen Menschen, die ihre apostolische Begabung und Berufung von Gott begreifen und annehmen. Und wir brauchen Gemeinden, die sich für den apostolischen Dienst öffnen.

Darüber hat er ein Buch geschrieben – was heißt „geschrieben“: er hat monatelang daran gearbeitet! Letzten Endes ist es nicht nur eine Fleißarbeit über den biblischen Befund und die Erfahrungen aus der Kirchengeschichte; sondern auch die persönlich durchlebte jahrzehntelange Beschäftigung mit dem apostolischen Dienst. Nächsten Donnerstag nun kommt Stefan Vatters Buch aus der Druckerei:

 

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Finden, fördern, freisetzen – Die Gabe des apostolischen Dienstes handelt davon, was die Bibel über den apostolischen Dienst lehrt, was den Dienst der Apostel durch die Jahrhunderte auszeichnete und wieso Apostel keine neuen Herren der Gemeinde sind. Es ist gut recherchiert, biblisch fundiert und weckt neu die Sehnsucht nach Gottes Wirken unter uns. Und es ist übersichtlich und abwechslungsreich konzipiert, angereichert durch Abbildungen, Tabellen und Skizzen. Ein Buch für alle Christen, die verstehen und erleben wollen, wie Gott auch heute noch seine Gemeinde und sein Reich bauen möchte.

Schon jetzt können Sie via Leseprobe reinlesen.

Erste Stimmen zu diesem Buch – von Johannes Hartl und Horst Afflerbach, Johannes Reimer und Horst Stricker, Heinrich Christian Rust und Christoph Stiba und Keith Warrington und … finden sich hier.

Außerdem hat Stefan Vatter noch informatives Zusatzmaterial zu diesem Buch zusammengestellt, das man sich hier downloaden kann.

Stefan Vatter, geboren 1965, verheiratet, zwei Töchter, war nach seinem Studium der Theologie in Krelingen, Basel und Südafrika zwanzig Jahre Hauptpastor einer Baptistengemeinde in Kempten im Allgäu.

Er ist Vorsitzender der Geistlichen-Gemeinde-Erneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland sowie Vorsitzender der Initiative Gebet Allgäu e. V. Stefan Vatter berät (auch unter dem Motto finden, fördern, freisetzen) bundesweit Kirchengemeinden und Unternehmen, ist Autor und Redner bei Seminaren und Konferenzen. Mit seiner Familie lebt er in Kempten.

Erstellt am 30. Mai 2014 von

„Dein Reich komme! Da bricht was auf …“ So lautet das Motto des Deutschland-Treffens der GGE, der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evanglischen Kirche, das noch bis Sonntag in Chemnitz stattfindet.

Morgen früh, am Samstag, 31. Mai 2014, ist dann auch Dr. Heinrich Christian Rust mit einem Referat vertreten: „Das Reich Gotes besteht nicht in Worten, sondern in Kraft: Die transformierende Kraft Gottes“.

 

Heinrich Christian Rust

 

Heiner Rust ist Pastor in Braunschweig und geschätzter Referent und Autor. Im Neufeld Verlag ist aktuell sein Buch Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie lieferbar (wir stehen kurz vor der zweiten Auflage).

 

Geist Gottes - Quelle des Lebens

 

Darin bietet der Autor eine gut verständliche Orientierung und fordert heraus, das umfassende Wirken des Heiligen Geistes in dieser Welt, in der Kirche und in jedem einzelnen Menschen neu wahrzunehmen.

Jürgen Moltmann meint dazu:

„Ein faszinierendes, sehr persönlich geschriebenes und gut lesbares Buch. Lebensberichte und theologisches Denken des Heiligen Geistes wechseln ab. Man liest immer weiter, denn man spürt das Fließen des Geistes in Gefühlen und Gedanken. Es handelt sich um die beste deutsche Einführung in die Mitte pfingstlicher und charismatischer Bewegungen, die dem Christentum neue Zukunft erschließen. Der Verfasser bewegt sich auf der Höhe der internationalen theologischen Entdeckung und Diskussionen über Person und Wirken des Geistes Gottes. Eine missionale Pneumatologie, die sich keine Gemeinde und kein Theologe entgehen lassen sollten.“

Erstellt am 10. April 2014 von

Dieses Wort taucht hier bei uns im Verlag relativ häufig auf – wenn wir von den letzten zehn Jahren Neufeld Verlag erzählen, dann beschreiben wir unser Wachstum gerne als „organisch“. Scheint nicht das Ungesündeste zu sein …

„Organische Gemeinde“ lautet das Thema, zu dem David Schäfer als Gesprächsgast im Fernsehstudio von BibelTV eingeladen war.

 

„Enttäuscht von den gängigen Gemeindestrukturen, macht sich David Schäfer auf die Suche nach Alternativen. Für den Theologen und  Jugendpastor ist Gemeinde nicht an Räume oder Gottesdienste gebunden, sondern sie sollte vor allem organisch sein.“

 

Was das bedeutet, erzählt David Schäfer in diesem Gespräch, das ab Montag, 14. April auf BibelTV ausgestrahlt wird.

Er war übrigens Mitherausgeber der edition novavox, die im Neufeld Verlag erscheint. Neben zwei Büchern von Alan Hirsch und Michael Frost kam da auch das Buch Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert aus der Feder von Neil Cole auf den Markt.

„Neil Cole zu lesen, ist wie an einem Virus zu nippen“, meinte Rezensent Christian Döring dazu.

 

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Und David Schäfer schreibt: „Neil Cole fordert den so liebgewordenen Status Quo an vielen Stellen heraus. Er zeigt dabei einen Weg auf, wie wir Führung und Gemeinde weniger hierarchisch-institutionell, sondern vielmehr als gemeinsames Leben verstehen können.“

Erstellt am 2. April 2014 von

Unter dem Thema Verantwortung unternehmen fand vom 14. bis 15. März 2014 in Bonn das diesjährige MEDA Forum statt. Referenten aus Europa, Amerika und Afrika gingen zusammen mit den über 100 Teilnehmenden dabei der Frage nach, was es in unserer globalisierten Welt bedeutet, als Unternehmer Verantwortung zu tragen und zu wagen.

Dass Handlungsbedarf besteht, machte gleich zu Beginn Prof. Tomáš Sedláček aus Prag deutlich. Der Chefvolkswirt der tschechischen Bank CSOB und Autor des Buches Die Ökonomie von Gut und Böse zeigte an vielen Beispielen, dass es bis heute kein perfektes Wirtschaftssystem gibt, auch wenn Ökonomen diese Tatsache gerne übersehen. Deshalb forderte Sedláček auf, mehr Verantwortung zu übernehmen und genauer hinzusehen, um negative Entwicklungen frühzeitig zu stoppen. Er machte sich stark für die Chance auf einen Neuanfang, wie es schon die alttestamentliche Ordnung des Jubeljahrs vorsah.

 

Tomáš Sedláček und Moderator David Neufeld

Tomáš Sedláček und Moderator David Neufeld (Foto: Christian Wolf, www.horsch.com)

 

MEDA (Mennonite Economic Development Associates), die mennonitische Entwicklungshilfeorganisation und Ausrichter des Forums, bietet seit über 60 Jahren Menschen in ökonomisch schwierigen Verhältnissen solche Chancen. Das wurde besonders im Beitrag von Doris Wong deutlich, die aus ihren aktuellen Förderprojekten in Äthiopien berichtete. Durch gezielte Ausbildung und Förderung konnten hier in wenigen Jahren die ökonomischen Verhältnisse von rund 20.000 Familien nachhaltig verbessert werden.

Die positive Rolle des christlichen Glaubens für Wirtschaft und Gesellschaft unterstrich auch Dr. Andreas Püttmann aus Bonn in seinem Vortrag. Zwar sei der Glaube selbst keine Erfolgsgarantie, doch biete er entscheidende Hilfen, den wirtschaftlichen Risiken und Nebenwirkungen einer zunehmend entchristlichten Gesellschaft zu begegnen.

Hier knüpfte der Theologe und Journalist Andreas Malessa aus Hochdorf bei Stuttgart an mit seinem Vortrag: „Das Fressen und die Moral“. Zwar falle es oft schwer, moralische Werte in Firmen und Familien konsequent zu leben, doch sollten Christen sich mit der Bibel in der Hand dieser Herausforderung stellen.

 

... und noch ein Buch für Andreas Malessa? (Foto: Christian Wolf, www.horsch.com)

… und noch ein Buch für Andreas Malessa? (Foto: Christian Wolf, www.horsch.com)

 

Ergänzt wurde das MEDA Forum in diesem Jahr durch ein Podiumsgespräch mit Unternehmern wie Norman Rentrop oder Philipp Horsch und verschiedene Workshops zu Themen wie Entscheidungen treffen, Entlohnung oder Führungsverantwortung. Für die musikalische Umrahmung der Tagung sorgte das Sela-Trio aus Detmold.

Am Ende zeigte sich Titus Horsch, der seit 2008 für MEDA tätig ist, hoch zufrieden. Dem Ziel, Menschen zu motivieren, Teil der Lösung zu werden zu wollen und Verantwortung zu übernehmen, sei man ein Stück näher gekommen. Das nächste MEDA Forum findet vom 20. bis 21. März 2015 statt.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.